Intype - Screenshot

Intype: Code-Editor für Entwickler

Wieso ich hier im Blog noch nie ein Wort über Intype verloren habe, ist mir ehrlich gesagt selbst nicht so ganz klar. Denn auf dem Schirm habe ich Intype schon sehr lange Zeit und für das ein oder andere Projekt war er auch schon im Einsatz. Der Code-Editor für Windows hat schon eine mehr oder weniger – wie man es sehen will – belebte Vergangenheit hinter sich. Aller Kritik und Unkenrufer zum Trotz macht er aber eine sehr gute Figur, trotz der nach wie vor frühen Entwicklungsphase.

Intype ist nämlich nicht erst gestern auf der Bildfläche erschienen. Bereits 2007 erschien die erste Version und irgendwann 2009 bin ich das erste mal darauf aufmerksam geworden. Seit dem ersten Erscheinen fristet Intype jedoch ein Dasein in verschiedenen Alpha- und Betaphasen. Deshalb hat das sehr kleine Freizeit-Entwicklerteam in der Vergangenheit auch schon einiges einstecken müssen. Zu Unrecht, wie ich finde.

Klar, eine schnelle Entwicklung sieht anders aus. Wer jedoch für seine mehr oder weniger kleinen Projekte noch einen hübschen und funktionalen Code-Editor sucht, sollte sich Intype ruhig einmal genauer ansehen. Ungeachtet der Entwicklungsphase sind schon längst einige sehr nützliche Funktionen integriert.

Intype - Screenshot

Angefangen beim Projektmanagement bis hin zu den Tabs funktioniert bereits alles soweit wunderbar. Bundles heißen andernorts Snippets und sind kleine Code-Schnipsel für alle möglichen Programmier- und Skriptsprachen, mit denen sich Standardfunktionen schnell herbeizaubern lassen. Sehr praktisch ist außerdem die Multi-Selektierung. Auf diese Weise lassen sich mehrere Stellen im Code selektieren, die dann alle gleichzeitig geändert werden können. Zudem legt Intype Wert auf Geschwindigkeit und ist somit um einiges schneller als die Entwickler selbst, was sie selbstironisch auf ihrer Webseite zugeben.

Die Oberfläche von Intype ist ordentlich anpassbar. Neben dem obligatorischen Syntax-Highlighting für viele Sprachen können Themes für die Farbgebung des Editors ausgewählt werden. Schriftart, Schriftgröße und Abstände lassen sich ebenfalls anpassen. Wer keine Ablenkung wünscht, kann den Editor auch in den Vollbild-Modus schalten.

Wie gesagt, Intype ist noch lange nicht am Ziel und wird es in absehbarer Zeit wahrscheinlich auch nicht sein. Trotzdem sollte man das gute Stück Software bei Gefallen in Erinnerung behalten.

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