
Sync.in – Kollaborativer Editor im Web
Heute morgen bin ich zufällig auf die Webapplikation Sync.in gestoßen. Dabei handelt es sich um einen kollaborativen Editor im Web. Soll heißen, dass damit die übergreifende Arbeit an einem Dokument von mehreren Autoren simultan möglich ist. Wer also im Team arbeitet und etwas zu Papier bringen muss, sollte sich die Applikation durchaus einmal ansehen.
Auf der Seite von Sync.in angekommen, lässt sich auch schon ein öffentliches Dokument erzeugen und bearbeiten. Jedes individuelle Dokument wird dabei über die URL referenziert. Der Editor hält die wichtigsten Einstellungen die Schrift betreffend parat. Er bietet optional die Möglichkeit, alle Eingaben der verschiedenen Nutzer farblich zu kennzeichnen. Auf diese Weise ist sofort ersichtlich, wer welche Änderung getätigt hat.
Auf der linken Seite findet sich neben eines Buttons für die Einladung anderer Nutzer auch eine Übersicht wieder, in der alle verbundenen Autoren aufgelistet werden. Auch ein kleiner Chat steht hier bereit.
Am oberen Rand des Editors befindet sich das Menü. Neben Einstellungen zum Editor lässt sich das Dokument von hier aus auch als HTML, Klartext oder Bookmark-Datei exportieren. Viel interessanter sind jedoch die beiden folgenden Menüpunkte. So kann neben einzelnen Revisionen, die jederzeit gespeichert, betrachtet und wiederhergestellt werden können, ein Schieberegler verwendet werden, der den gesamten Verlauf der Bearbeitung zeitlich rekonstruiert. So ist stets ersichtlich wann etwas von wem geändert wurde.
Die kommerzielle Version der Webapplikation bietet natürlich noch weiterreichende Features, beispielsweise eine eigene gesicherte Seite für Teams, erweiterte Verwaltungsmöglichkeiten die Dokumente betreffend oder auch SSL. Für die Nutzer der Pro-Version steht außerdem ein Desktop-Tool (AdobeAIR) für Windows, Mac und Linux bereit.
Auch wenn die Pro-Version noch weitaus mehr Funktionalität bietet, so ist die freie Variante ein äußerst gut geeignetes Mittel für die kollaborative Arbeit an einem Textdokument über das Internet. Und seien wir ehrlich, wer ein solches Tool nur hin und wieder mit ein paar Kollegen nutzt, wird an den für die kostenlose Version gebotenen Features absolut nichts auszusetzen haben. Denn ich finde, die sind ohnehin schon beachtlich.
Wer eine einfache und ebenfalls kollaborative To-Do-Liste sucht, sollte sich vielleicht Thingler einmal anschauen.