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Taskos To Do List: Aufgabenverwaltung mit Google Tasks Synchronisation und Speech To Text

Taskos verspricht die beste To-Do-Liste für Android zu sein. Ob das nun der Wahrheit entspricht, bleibt am Ende jedem selbst überlassen. Tatsache ist allerdings, das sich Taskos als Aufgabenverwaltung wirklich viel Mühe gibt und einiges auf dem Kasten hat.

Taskos will mehr…

Taskos ist an erster Stelle eine völlig autonome Lösung für die täglich anfallenden Aufgaben. Die App verfügt in der getesteten Version 2.12 bereits über die Möglichkeit der Synchronisation mit Google Tasks, wobei sich diese Funktion zur Zeit noch in der Testphase befindet und an dieser Stelle direkt zum ersten Kritikpunkt führt. Bisher wird lediglich die Hauptliste mit ihren Aufgaben abgeglichen. Alle Aufgaben auf anderen Listen werden einfach außen vor gelassen. Ich hoffe stark, dass hier in Zukunft noch nachgelegt wird. Darüber hinaus steht noch einiges mehr auf dem Programm. Neben Remember The Milk, Producteev, Springpad oder Astrid sollen in zukünftigen Versionen sogar Google Calendar, Outlook und Microsoft Exchange unterstützt werden. Man darf also gespannt sein. Wünschenswert wäre außerdem eine Anmeldung per OAuth, denn bisher benötigt Taskos den Nutzernamen und das Passwort für Google Tasks.

Oberfläche

Die Oberfläche von Taskos macht einen guten und aufgeräumten Eindruck. Am oberen Rand steht ein Eingabefeld bereit, womit sich ohne Umwege neue Aufgaben eintragen lassen. Genau hier befindet sich auch der Button für die Spracherkennung. Taskos macht nämlich von Googles Sprachsuche Gebrauch und lässt den Anwender alle neuen Aufgaben einfach diktieren. Der Text lässt sich am Ende editieren oder noch einmal komplett neu aufnehmen. Für das letztendliche Hinzufügen muss dann jedoch wieder die Hand benutzt werden.

Funktionalität

Neue Aufgaben landen als erstes in der allgemeinen Kategorie “General” und müssen, falls gewünscht, explizit in andere Kategorien verschoben werden. Das passiert jedoch schnell über das Menü, das sich standardmäßig bei neu angelegten Aufgaben unter ihnen öffnet. Von hier aus lassen sich außerdem alle anderen Eigenschaften bearbeiten. Prioritäten, Fälligkeitstermine, Erinnerungen oder schnelles Teilen mit anderen Applikationen sind möglich. Auch ein Feld für Notizen existiert. Die Liste der Aufgaben lässt sich optional entsprechend nach Priorität, Datum oder Kategorie ordnen. Die Priorität der einzelnen Elemente wird mithilfe einer farblichen Markierung am linken Rand dargestellt. Dezent und hübsch zugleich.

Bedienung

Die Bedienung funktioniert soweit intuitiv und ohne große Überraschungen. Lediglich die Eingabe der Uhrzeit für Erinnerungen ist gewöhnungsbedürftig. Denn diese muss nach a.m. und p.m. gestellt werden. Sehr interessant sind zwei erweiterte Funktionen. Zum einen die Streichgeste, mit der Aufgaben schnell abgehakt werden können und zum anderen die Schüttelgeste, mit der sich die erledigten Aufgaben aus der Liste löschen lassen. Letztere braucht auf jeden Fall etwas Übung und funktionierte im Test leider nicht in jeder Position zufriedenstellend.

Für den Homescreen stehen zwei Widgets bereit. Ein großes mit 4×4 und ein kleines mit 1×4. Mit ihnen lassen sich neue Tasks hinzufügen und bestehende Tasks begutachten, entsprechend den Dimensionen des Widgets natürlich mehr oder weniger detailliert.

Fazit

Auch wenn bei einigen Punkten noch etwas Arbeit für die Macher von Taskos ansteht, so lässt sich als Fazit sagen, dass sich die App bisher wirklich sehen lassen kann. Sie bietet alle nötigen Features für die tägliche Aufgabenverwaltung und macht ihre Sache, bis auf die angesprochenen Kritikpunkte, schon sehr gut. Man sollte Taskos auf jeden Fall im Auge behalten.



Info

Preis: Kostenlos
Download: Market / Offizielle Webseite
Getestete Version: 2.12
Anforderungen: Android 1.6 / Google Voice Search

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